Grundschule

Uganda,Kibanga, Pater Kirunda

Wie alles begann!

Im Dezember 2003 waren wir zum ersten Mal in Afrika und haben dort unter Führung von Pater Lwanga eine Rundreise gemacht, um unsere Patenkinder in den verschiedensten Regionen kennen zu lernen. Wir konnten Land und Einheimische kennen lernen. Es wurde uns große Sympathie und Dankbarkeit entgegengebracht. Was uns auch erfreute war die Tatsache, dass sehr viele Deutsche kleinere Projekte finanzieren. Wir haben erlebt, dass weit mehr geholfen wird, als wir über die Medien erfahren.

Pater Kirunda

Auf dieser Reise haben wir Pater Kirunda in seiner Pfarrei in Kibanga zum ersten Mal kennen gelernt. Pater Kirunda stellte uns die Patenkinder und seine Vision, den Kindern und Jugendlichen durch Bildung eine Zukunft zu ermöglichen, vor.

Es war auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, da wir seine lauteren Absichten gespürt haben. Es war der Start zu einer Zusammenarbeit, die sich als sehr intensiv und erfolgversprechend für die Kinder, Jugendlichen und uns erwiesen hat.

Von Pater Kirunda erhalten wir genaue Aufstellungen, wie welche Gelder verwendet werden, welche Projekte wie laufen und wie der Fortschritt mit den jungen Menschen ist.

Sein Wunsch war, speziell in Kibanga eine ständige Privatschule zu schaffen, in der 500 bis 1000 Kinder unterrichtet werden. Die Kinder kommen von einem Umkreis von 7 km zu Fuß in die Schule. Ohne diese Schule mitten im Busch hätten die Kinder keine Möglichkeit lesen und schreiben zu lernen.

Grundschule 2007

2007 haben wir begonnen die Privatschule in Wellblechhütten aufzubauen. Diese sind bis heute im Betrieb. Unser Verein bezahlte das Material zur Anschaffung und bezahlt die Lehrkräfte. Auch Schulbücher konnten wir dank Ihrer Spenden kaufen.

Im Februar 2007 waren wir erneut bei Pater Kirunda zu Besuch, um weitere Planungen vorzunehmen. Bei diesem Besuch wurde die Handwerkschule eingeweiht.

Stefan hatte die Idee für das „Projekt Zeichen setzen“.

Damit meinte er, den Menschen im Ort Kibanga einen dauerhaften Auftrieb für Eigenverantwortung für die Zukunft ihrer Kinder und Jugendlichen zu geben. Nach 2 Jahren Planung war es dann soweit. Im Dezember 2009 flog Antony Fedrigotti zur letzten Vorbereitung für das „Projekt Zeichen setzen“ nach Uganda.

Zeichen setzen beginnt 2010

Seit Langem war geplant, dass fünf Freunde von Stefan, alles sehr fleißige Handwerker, uns hier unterstützen werden. Damit es dann auch zügig vorangeht sollte ich die Vorbereitungen vor Ort treffen. Nach mehreren Besprechungen mit dem Architekten und dem Ingenieur haben wir die Pläne optimiert und einen Zeitplan erstellt.

Anfang Januar 2010 flogen dann sechs Mann aus dem Kreis Regensburg nach Uganda und haben mit Fleiß und unermüdlichem Einsatz etwas geschafft, was ich nicht für möglich gehalten habe. Sie haben innerhalb von 4 Wochen das Fundament erstellt, Boden und Wände fertig gestellt. Sie waren so gut, dass im März noch das Dach von den Einheimischen montiert wurde und nun bereits in den unverputzten aber stabilen Räumen unterrichtet werden kann.

Im Besonderen möchte ich an dieser Stelle Stefan Zeilhofer und seinen Freunden:

herzlichst danken, denn nur durch Ihren Einsatz vor Ort ist dies möglich geworden. Ohne Ihren Fleiß und ihr Engagement, ohne das „Gewinnen“ der einheimischen Arbeiter, wäre das nicht möglich gewesen.

Es ist schön, dass es hilfsbereite Menschen gibt, die einen Teil ihres Jahresurlaubes und jegliche Kosten (Flug etc.) selbst getragen haben.

Uganda Schulgebäude Neubau 2010