Uganda: aus der Wellblechhütte wurde eine Schule

Über Pater John Neudecker kamen 2003 die ersten Kontakte nach Afrika zustande. Im Dezember desselben Jahres waren Stefan Zeilhofer und Antony Fedrigotti zum ersten Mal vor Ort und lernten unter der Führung von Pater Lwanga ihre Patenkinder kennen. In Kibanga trafen sie Pater Kirunda – und damit auf die Vision, den Kindern durch Bildung eine Zukunft zu ermöglichen.

2007 begann der Aufbau der Privatschule in Wellblechhütten. 2010 flog Stefan Zeilhofer mit sechs Handwerkern aus dem Kreis Regensburg nach Uganda; in vier Wochen standen Fundament, Boden und Wände. 2021 wurde der letzte Bauabschnitt abgeschlossen.

500–1000 Kinder lernen in Kibanga
7 km Schulweg, oft zu Fuß
4 Wochen für Fundament, Boden und Wände
2021 letzter Bauabschnitt fertig
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Die Initiatoren

Über Pater John Neudecker hatten wir damals die ersten Kontakte nach Afrika bekommen. Er selbst war jahrelang vor Ort, um den Menschen zu helfen. Im Dezember 2003 waren dann Herr Stefan Zeilhofer und ich, Antony Fedrigotti, zum ersten Mal in Afrika und haben dort unter der Führung von Pater Lwanga eine Rundreise gemacht, um unsere Patenkinder in den verschiedensten Regionen des Landes kennen zu lernen.

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Grundschule 2021

Grundschule

Pater Kirunda hat davon geträumt, speziell in Kibanga, das weitab von einem größeren Ort liegt, eine ständige Privatschule zu schaffen, in der 500 bis 1000 Kinder unterrichtet werden können, die ansonsten keine Chance auf Bildung haben. Die Kinder kommen von einem Umkreis von 7 km teilweise zu Fuß in die Schule. Ohne eine Schule mitten im Busch hätten die Kinder keine Möglichkeit lesen und schreiben zu lernen.

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Entbindungsstation, 2003

Krankenstation

Diese Bilder zeigen den Zustand der Entbindungs- und der Krankenstation. Ein Arzt und eine Schwester sind temporär vor Ort und helfen den Menschen im Umkreis unserer Schule. Wir beabsichtigen in den nächsten Jahren ein neues Gebäude zu errichten und die Station moderner auszustatten.

Durch befreundete Ärzte konnten wir in den letzten Jahren immer wieder das eine oder andere Instrument sowie fehlende Medikamente besorgen.

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Schreinerei, 2010

Handwerkerschule

2007 entstand die Idee zur eigenen Herstellung des Inventars unseres künftigen Schulgebäudes. Dazu haben wir in Kampala Maschinen zur Holzbe- und Verarbeitung ausgesucht und reservieren lassen. Nachdem wir dann in Deutschland zusätzlich 16.000€ Spenden gesammelt hatten, haben wir die Maschinen gekauft. Eine eigene Schreinerwerkstatt, die für die Schule alle benötigten Holzeinrichtungen, wie Schulbänke, Stühle, Pulte, Türen etc. mit einheimischen Handwerkern selbst herstellt war unser Ziel.

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Uganda Schweinestall 2010

Schweinestall

Für die Schule ist das Ziel eine Selbstversorgung mit Fleisch und Eiern aufzubauen. Begonnen haben unsere Helfer mit dem Ausbau der Schweinezucht. Kleine Einheiten mit viel Platz für die Tiere. Wir prüfen mit Pater Kirunda und seinen Helfern immer wieder Wege, wie diese Selbstversorgung gesichert werden kann. Dazu kauft Pater Kirunda auch immer wieder an der Schule angrenzende Grundstücke an.

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Neue Toiletten, 2012

Toiletten

Durch die Erweiterung der Schule ergab sich, dass wir auch auf die Hygiene achten wollten. So haben wir neue Toiletten getrennt für Buben und Mädchen gebaut. Bei allen Erweiterungen beschäftigen wir immer Arbeiter vom Ort, die dann unser Verein bezahlt. Damit können wir auch einigen Familien eine Einkommensgrundlage bieten. Wir machen die Planung, bezahlen das Material und beaufsichtigen die Arbeit!

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Uganda0572

Die fleißigen Helfer

Das Team der Fleißigen bestand aus sieben Personen, die im Januar 2010 nach Uganda geflogen sind. Sie haben dort für viele Kinder eine neue Zukunft geschaffen. Das Gelände wurde aufbereitet und Häuser innerhalb von wenigen Wochen mit Hilfe vieler Einheimischer komplett erstellt. Der große Dank geht an dieser Stelle besonders an Stefan Zeilhofer und seine Freunde.

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